Feuerwehr Ohe hat Wärmebildkamera erhalten

Jeder Atemschutzgeräteträger kann bestätigen, dass man in einem brennenden Haus oftmals die Hand vor Augen nicht sieht. Dort einen Menschen zu finden erfordert das systematische Absuchen des gesamten Raumes in dem eine zu rettende Person vermutet wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit!

Eine erfolgreiche Menschenrettung ist bis zur siebzehnten Minute (Reanimationsgrenze) nach Brandausbruch durchzuführen! Um Menschen schneller zu finden, gar vor der Erträglichkeitsgrenze (13 Min. nach Brandausbruch), wurde eine Wärmebildkamera erworben, die mit ihrer Infrarottechnik auch im schwarzen Rauch einen Durchblick verschafft.

Zusätzlich sendet eine Übertragungseinheit die Bilder zu einem Empfangsbildschirm im Einsatzleitwagen oder zum Gruppenführer, der zusätzlich bei der Orientierung helfen kann.

Wir finden, es ist eine sinnvolle Anschaffung, die uns Feuerwehrleuten hilft Leben zu retten! Aber auch für die Brandbekämpfung, Nachlöscharbeiten oder zur Ortung von Leckagen ist das Gerät gut geeignet.

Ein wichtiger Aspekt für die Beschaffung ist der zusätzliche Eigenschutz unserer Retter! Gefahrenstellen im Rauch, wie Bodenluken oder Treppen werden gesehen, und die Trupps am Brandherd sind jederzeit zu erkennen. Dafür danken wir der Stadtverwaltung Reinbek und der Kommunalpolitik!