Flutorden für Helfer beim Elbehochwasser 2013

Landrat ehrt Fluthelfer für Einsatz im Juni 2013

Im Auftrag von Ministerpräsident Torsten Albig hat Landrat Plöger am 29. Januar 2014 im Kreistagsgebäude den Teilnehmern des Einsatzes der 2. Brandschutzbereitschaft den Flut-Orden des Landes Schleswig-Holstein verliehen.

Unter den zu Ehrenden waren 20 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Ohe, sowie 11 Einsatzkräfte der Reinbeker Wehr.

Herzlichen Glückwunsch!

Jahreshauptversammlung der FF Ohe am 16.01.2014

Sebastian Szymanski im Amt bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ohe am 16.01.2014 wurde Sebastian Szymanski im Amt des stellvertretenden Ortswehrführers bestätigt. 38 von 42 anwesende Wahlberechtigte wählten ihn für weitere sechs Jahre an die Seite von Wehrführer Oliver Selke. Desweiteren wurde Thomas Bohlens zum Gruppenführer gewählt. Neuer Atemschutzgerätewart wurde Alexander Schrecklinger, Systemadministrator ist jetzt Andy Peters.
Der Stv. Gruppenführer Philip Willner wurde zum Löschmeister befördert. Die Anwärter Alexander Piehl und Tom Schmiedel wurden in die Aktive Wehr übernommen und nach ihrem Gelöbnis zum Dienstgrad Feuerwehrmann befördert. Geehrt wurde Christian Bostel für 20 Jahre Mitgliedschaft.


Weiterhin Gute Zusammenarbeit: Oliver Selke (li.) gratuliert Sebastian Szymanski.

Politiker stellen Brandschutz in Neuschönningstedt in Frage

Bezugnehmend auf einen Artikel der Bergedorfer Zeitung vom 09.01.14 teilt die FF Ohe folgendes zum Brandschutz in Neuschönningstedt mit:

Die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren der Stadt Reinbek liegt ausschließlich bei der Gemeindewehrführung- auch “im Land der 100.000 Bundestrainer, die alles vom Rande des Spielfeldes besser beurteilen können als die Akteure selbst”. Dieser Verantwortung kann zurzeit in Alt- Reinbek nicht bzw. nur begrenzt nachgekommen werden, da die notwendigen Grundlagen seitens der politischen Vertreter nicht geschaffen werden; dennoch wird versucht die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, zum Schutz der Reinbeker Bürgerinnen und Bürger. Im Bereich Neuschönningstedt kommt die Feuerwehr ihrer Verantwortung nach: im Jahr 2013 gab es hier 19 sogenannte „zeitkritische“ Einsätze (Feuer bzw. Personen in Gefahr), die Erreichung der Hilfsfrist lag bei 95%. Ein gemeinsames Alarmierungskonzept der Wehren Ohe und Schönningstedt ermöglichen dies- auch wenn Neuschönningstedt aus Feuerwehr Sicht ein „schwieriges“ Gebiet ist. Die Feuerwehren haben bereits 2012 ein Konzept vorgelegt, um den Brandschutz in Reinbek zukunftsträchtig zu decken- dieses Konzept wurde seitens der Politik als „Wunschdenken“ bezeichnet obwohl die Verwaltung, alle befragten Fachleute, die Aufsichtsbehörde Stormarns sowie der durch die Politik beauftragte Gutachter dieses Konzept bestätigten. Es kann aus Sicht der Feuerwehr nicht sein, dass Politiker versuchen Ängste zu schüren, wofür es KEINE Grundlage gibt- die Statistiken der Einsätze liegen vor, die Einsatzberichte können seitens der politischen Vertreter auf Anfrage eingesehen werden. Wenn jemand Zweifel an der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr hat, warum wird dann nicht mit den Verantwortlichen geredet? Wenn solche Behauptungen aufgestellt werden, sollte vorher deren Wahrheitsgrad geprüft werden.
Seitens der Feuerwehr kann nur immer wieder betont werden, dass wir für jedwede Diskussion zur Verfügung stehen.

Bei der derzeitigen Debatte geht es in erster Linie um den Standort in Alt-Reinbek und nicht um Neuschönningstedt!

Feuerwehr Ohe hat Wärmebildkamera erhalten

Jeder Atemschutzgeräteträger kann bestätigen, dass man in einem brennenden Haus oftmals die Hand vor Augen nicht sieht. Dort einen Menschen zu finden erfordert das systematische Absuchen des gesamten Raumes in dem eine zu rettende Person vermutet wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit!

Eine erfolgreiche Menschenrettung ist bis zur siebzehnten Minute (Reanimationsgrenze) nach Brandausbruch durchzuführen! Um Menschen schneller zu finden, gar vor der Erträglichkeitsgrenze (13 Min. nach Brandausbruch), wurde eine Wärmebildkamera erworben, die mit ihrer Infrarottechnik auch im schwarzen Rauch einen Durchblick verschafft.

Zusätzlich sendet eine Übertragungseinheit die Bilder zu einem Empfangsbildschirm im Einsatzleitwagen oder zum Gruppenführer, der zusätzlich bei der Orientierung helfen kann.

Wir finden, es ist eine sinnvolle Anschaffung, die uns Feuerwehrleuten hilft Leben zu retten! Aber auch für die Brandbekämpfung, Nachlöscharbeiten oder zur Ortung von Leckagen ist das Gerät gut geeignet.

Ein wichtiger Aspekt für die Beschaffung ist der zusätzliche Eigenschutz unserer Retter! Gefahrenstellen im Rauch, wie Bodenluken oder Treppen werden gesehen, und die Trupps am Brandherd sind jederzeit zu erkennen. Dafür danken wir der Stadtverwaltung Reinbek und der Kommunalpolitik!

FF Ohe im Hochwassereinsatz

Am 10.06.2013 um 07:56 Uhr wurden die drei Züge der 2. Brandschutzbereitschaft des Kreises Stormarn (Katastrophenschutzeinheit) alarmiert. Angefordert von der Einsatzleitung im Kreis RZ, machten sich über 130 Feuerwehrleute aus Süd-Stormarn auf den Weg nach Lauenburg/Elbe. Bis in die Abendstunden halfen die Kameraden beim Stapeln von Sandsäcken in der Hafenstraße. Insgesamt hat die Bereitschaft ca. 30.000 Sandsäcke bewegt!

Die FF Ohe stellt für den ersten Zug ihr HLF 20/16 mit Mannschaft, sowie den ELW-1 mit dem Zugführer zur Verfügung.


Am 13.06.2013 kam es zu einer weiteren Anforderung der Bereitschaft.

Die Standort-Frage

Gemäß dem Bedarfsplan der Gemeindewehrführung, sowie der Ausarbeitung eines externen Gutachters, ist das Gerätehaus der Ortswehr Reinbek umgehend entsprechend dem Stand der Technik und nach den Bestimmungen der UVV neu zu bauen. Ein möglicher Standort soll schnellstmöglich gefunden werden, damit noch in diesem Jahr ein B-Plan aufgestellt werden kann.

Jede Ortswehr ist notwendig  und verfügt über ein Gerätehaus in ihrem jeweiligen Ortsteil und das soll auch so bleiben. weiterlesen

Oher Feuerwehrleute kreisweit tätig

Berufungen auf der Versammlung des KFV am 12.04.2013 in Tangstedt

Auf der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Stormarn wurden Oher Kameraden in wehr-übergreifende Ämter berufen. Brandmeister Hans Gunter Bostel ist ab sofort Leiter des Fachdienstes Luftbeobachtung und somit Chef des gemeinsamen Feuerwehrflugdienstes der Landkreise Stormarn und Segeberg.

Oberfeuerwehrmann Pastor Jens Jokisch wurde zum Peer berufen (zusammen mit D. Jensen und K. Mahncke der FF Schönningstedt). Als Mitglied des Kriseninterventions-Teams unterstützt er Einsatzkräfte, negative Ereignisse besser zu verarbeiten.

Jan Michael Papke ist bereits seit dem vergangenen Jahr stellvertretender Fachwart für Brandschutzfrüherziehung und Brandschutzaufklärung (BEBA) im Feuerwehrverband Stormarn. Aufgrunddessen wurde er von Kreiswehrführer Riemann zum Hauplöschmeister befördert.

Wir wünschen den Dreien viel Erfolg bei ihren Aufgaben!

FF Ohe erhält ein LF 20

Der Feuerwehrausschuss der Stadt Reinbek gab am 04.04.2013 grünes Licht für die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs (LF 20) u.a. für die Ortsfeuerwehr Ohe.

Wir danken dem Gremium für diese erfreuliche Entscheidung!

Ihre Kameradinnen und Kameraden der FF Ohe 

Feuerwehrausschuss tagt

Am Donnerstag, den 04.04.2013 treffen sich die Mitglieder des Feuerwehrausschusses der Stadt Reinbek.

Auf der Tagesordnung steht u.a. die Vorstellung des Entwurfs des externen Bedarfsplans. Ein Vertreter der ausführenden Firma wird anwesend sein.

Desweiteren sollen die Politiker einen Sperrvermerk zweier Verpflichtungsermächtigungen aufheben. Damit können zwei Löschfahrzeuge (LF 20) für die Ortswehren Ohe und Schönningstedt beschafft werden. Aber auch ein ELW, ein MTW und ein KdoW für die Ortswehr Reinbek müssen ersetzt werden und bedürfen einer Zustimmung des Gremiums.

Mit der Beschaffung der Großfahrzeuge wird das Fahrzeugpunktedefizit der Ortswehr Reinbek abgemildert. Da es mit zunehmendem Fahrzeugalter immer wahrscheinlicher wird, dass weitere vorhandene Fahrzeuge altersbedingt ausfallen, sind diese Beschaffungen notwendig. Solange noch keine neue Wache gebaut ist, können weitere Großfahrzeuge in Reinbek nicht ersetzt werden, weil sie nicht gestellt werden können.

Wir hoffen auf positive Entscheidungen, um vor allem die Sicherheit der Reinbeker Bürgerinnen und Bürger bis zur Fertigstellung eines neuen, modernen Gerätehauses aufrecht erhalten zu können.