Damals, als es noch keine Pieper gab, wurde die Feuerwehr ausschließlich über die beiden E57-Sirenen im Ort alarmiert. Tagsüber und nachts. Die Einsatzkräfte der FF Ohe werden aber bereits seit Anfang der 90er Jahre ausschließlich angepiepst, wenn sie zu einem Einsatz ausrücken müssen. Heut zu Tage löst die Leitstelle in Bad Oldesloe digitale Funkmeldeempfänger aus, die den Feuerwehrleuten Einsatzart- und Ort mitteilen. Die Sirenen heulten am ersten Samstag im Monat also nur noch aus “historischen Gründen”.
Damit ist in Ohe nun Schluss. Die Leitstelle stellt nach Rücksprache mit der FF die regelmäßigen Proben ein. Lediglich am letzten Donnerstag im September, wird testweise ein Katastrophenalarm ausgelöst. Und genau für solche Fälle bleiben die Sirenen auf den Dächern und können im Notfall weiterhin angesteuert werden.PS: Sie werden weiterhin die Sirene der Einrichtung “Fördern & Wohnen” auf Sachsenwaldau ab und zu mal hören. Sie heult, wenn es dort zu einem Feueralarm kommt. Die Klientinnen und Klienten im Heinrich-Eisenbarth-Heim sind dann aufgefordert, die Gebäude zu verlassen und die Sammelplätze aufzusuchen. Sie dient nicht als Alarmierungsmedium für die Feuerwehr.