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Eine Spritze für die Gesundheit

Feuerwehr Ohe schützt Einsatzkräfte gegen gefährliche Hepatitis

Dass Feuerwehrleute sich oft großen Gefahren aussetzen ist bekannt. Bei der Brandbekämpfung und bei der technischen Hilfeleistung kann es schnell mal zu einer Verletzung kommen. Damit sich das Unfallrisiko minimiert, erhält jeder Retter moderne Schutzkleidung für den Einsatzdienst und wird regelmäßig in den Unfallverhütungsvorschriften geschult. Es gibt jedoch noch eine weitere Gefahr, bei der Ehrenamtliche im Feuerwehrdienst erkranken können: bei der Rettung von infektiösen Patienten beispielsweise. Eine gute Feuerwehrjacke allein schützt nicht vor Erregern und vor ansteckenden Krankheiten.

Deshalb haben wir vor geraumer Zeit bei der Stadt Reinbek durchgesetzt, dass alle Feuerwehrmitglieder einen Impfschutz erhalten. Einsätze bei denen erkrankte Personen aus einer Zwangslage gerettet werden müssen, oder Nachforderungen der Feuerwehr durch den Rettungsdienst, beispielsweise für eine Tragehilfe, können gefährlich sein. Dabei kann es sogar vorkommen, dass Patienten ihre eigene Erkrankung nicht mal erkennen, da die Symptome zu schwach sind; – um so wichtiger ist diese Impfung! Infizieren könnten sich die Kräfte ebenso, wenn nach einem starken Gewitterregen die Kanalisation überläuft. Abwasser, das durch die Feuerwehr beseitigt wird kann Erreger enthalten, die, selbst auf der Kleidung haftend, noch eine ganze Weile lang gefährlich sein können.

Sieben neue Mitglieder erhielten jetzt den Schutz gegen Hepatitis A und B. Der Reinbeker Mediziner Dr. Hanni Thenoch nahm bei sieben neuen Mitgliedern der FF Ohe die Impfung vor. Insgesamt müssen sich die jungen Einsatzkräfte dreimal piksen lassen um den vollen Schutz zu erhalten.

Aktiv geht immer! Annette Görn wird von Hanny Thenoch geimpft.
Sie ist seit einem Jahr Mitglied der FF Ohe und bei fast allen Einsätzen dabei. Als dreifache Mutter ist es ihr besonders wichtig immer gesund zur Familie Heim zu kehren.
Hanny Thenoch ist Hausarzt aus Reinbek und nimmt im Auftrag der Stadt Reinbek die Impfungen vor.

Wir können uns zwar nicht gegen jede Infektion oder gegen jeden Keim impfen lassen, aber wir wollen unsere Mitglieder maximal schützen!

Die Leberentzündung Hepatitis kommt eher in südlichen Ländern vor und wird beispielsweise durch Reisende in den Norden gebracht. Je nach Art und Infektiosität der Hepatitis gibt es verschiedene Möglichkeiten der Übertragung und Ansteckung.

Ehrungen und Beförderungen bei der FF Ohe

Mitgliederversammlung der FF Ohe am 11.09.2014

Auf der Mitgliederversammlung der FF Ohe am 11.09.2014 wurden eine Reihe von Kameradinnen und Kameraden geehrt und befördert:
Für sein Engagement im Brandschutzwesen und seine Leistungen in der Deutsch-Finnischen Freundschaft wurde der stellvertretende Ortswehrführer Sebastian Szymanski mit der Bronzemedaille der Finnischen Feuerwehr Päijät-Häme ausgezeichnet. Wehrführer Selke steckte dem Brandmeister die Auszeichnung im Auftrag des Finnischen Feuerwehrchefs aus Lahti, Jari Hyvärinen, an die Uniform. Lars Altefrohne erhielt das Abzeichen für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Ohe.
Nach einjähriger Anwartschaft wurde Annette Görn in die aktive Wehr übernommen und zum Dienstgrad Feuerwehrfrau befördert. Andy Peters und Kai-Henning Foth erhielten den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann und Dieter Wilkens freut sich, dass er ab sofort Löschmeister ist.

FF Ohe zu Gast bei finnischen Freunden

40 Jahre Partnerschaft zwischen der FF Ohe und der Feuerwehr Padasjoki

Aus diesem Anlass reiste die FF Ohe mit 25 Personen in den südfinnischen Ort. Unter den Mitreisenden war auch Kreiswehrführer Gerd Riemann. Während des Aufenthalts (14.08. bis 18.08.) wurde auch das 90 jährige Jubiläum der FF Padasjoki gefeiert, bei dem viele geladene Gäste anwesend waren.

Zudem haben die Besucher ein umfangreiches Programm erlebt.
So wurden die Berufsfeuerwehren in Lahti und Heinola besucht. Dabei informierte man die Teilnehmer über… weiterlesen

40 Jahre Freundschaft – FF Ohe fliegt nach Finnland

Verbrüderungsfeier und 90. Jubiläum der Feuerwehr Padasjoki

Es ist eine ganz besondere Freundschaft, die seinesgleichen kaum findet und dessen Tragweite, Herzlichkeit und Tiefe selbst die Kameraden der ersten Stunde sich wohl kaum vorstellen konnten: 1974 stifteten Hans-Heinrich Hackmack (FF Ohe) und Tapani Hytti (VPK Padasjoki) die Verbrüderung der beiden Wehren an. Sie erhielten dabei große Unterstützung von den Kameraden Erkki Saksa, Anders Nyman und Lars Ehlers aus Helsinki.

Um diese 40 jährige Freundschaft gemeinsam zu feiern, fliegt eine große Abordnung der Feuerwehr Ohe im August für vier Tage nach Süd-Finnland.

Neben einem kameradschaftlichen Verbrüderungsabend und dem Festakt zum 90jährigen Bestehen der Feuerwehr Padasjoki, wartet auf die Gruppe ein umfangreiches Programm u.a. mit Einblicken in die finnische Feuerwehrarbeit.

Mehr zur finnischen Freundschaft findest du hier

Was die Bergedorfer Zeitung darüber berichtete: hier

Lernen für´s Leben

Gute Ausbildung der Einsatzkräfte bei der FF Ohe

Wir bereiten uns mit verschiedenen Szenarien und Übungsobjekten auf unsere Aufgaben vor. Sei es für die Menschenrettung, für Brandeinsätze, für die technische Hilfeleistung, sowie für die Erste-Hilfe oder im vorbeugenden Brandschutz. Nichts wird ausgelassen. Dabei steht uns eine Menge Technik zur Verfügung, die gemäß der Risiken in unserem Einsatzgebiet durch die Stadt Reinbek als Träger der Feuerwehr angeschafft wurde.

Jeden zweiten Donnerstag um 19:30 Uhr finden unsere Übungsdienste statt.

An den Donnerstagen dazwischen bieten wir unseren aktiven Frauen und Männern der Einsatzabteilung freiwillige Zusatzübungen an. Dort werden Inhalte vertieft, und neue Techniken in Theorie und Praxis ausprobiert.

Darüberhinaus nehmen wir an zahlreichen Sonderübungen teil: beispielsweise proben wir regelmäßig mit anderen Hilfdiensten die patientengerechte Rettung aus Unfallfahrzeugen, besuchen Einrichtungen und Firmen mit besonderen Gefahren und informieren uns über spezielle Einsatzobjekte und deren Risiken während einer Brandbekämpfung oder technischen Hilfeleistung.

Hier gibt es ein paar Eindrücke von verschiedenen Übungen.

Wenn auch Du Lust hast bei uns mitzumachen und unsere Aufgaben kennenlernen möchtest, dann schau doch einfach mal vorbei oder schreib uns.

Wir freuen uns auf Dich!

Förderverein bedankt sich bei der FF Ohe

Schwimmbadeintritt und T-Shirt´s für die Einsatzabteilung

Für die geleistete Arbeit im laufenden Jahr, sei es im Einsatz- und Übungsdienst, oder bei Veranstaltungen, wie die Sonnenwendfeier am letzten Wochenende bedankte sich jetzt der Förderverein der FF Ohe bei den aktiven Rettern.

Die Förderer lobten die hervorragende Einsatzbereitschaft der 56 Frauen und Männer, die 2014 bereits über 40mal alarmiert wurden (fast 80 % der Einsätze finden tagsüber während der Arbeitszeit statt). Hinzu kommt die Brandschutzerziehung mit vielen weiteren Terminen.

Als Dankeschön bekam jeder ein T-Shirt. Außerdem können jetzt alle Oher Feuerwehrleute das Freizeitbad Reinbek kostenlos besuchen und sich beim Schwimmen fit halten. Dafür wurden Wertkarten angeschafft!

Wenn auch Du Lust hast bei uns mitzumachen, dann komm einfach mal vorbei! Geübt wird immer Donnerstags um 19:30 Uhr. Wir freuen uns auf Dich!

Mit Ricky Retter auf der sicheren Seite

Neues Feuerwehr-Maskottchen in Ohe

Ricky Retter ist erst wenige Tage alt, acht Zentimeter groß, hat die Herzen aber schon im Sturm erobert. Keck begleitet er Kindergarten- und Schulkinder ab jetzt durch den Alltag. Ricky Retter ist nämlich ein Schlüsselanhänger und ein Ebenbild seines Vaters, der beliebten Klappmaulpuppe Flori Fix, mit der Brandschutzerzieher Jan Papke von der Feuerwehr Ohe in Hortgruppen und Schulklassen unterwegs ist. Ricky Retter soll verschenkt werden, wenn Kinder Zeugen eines Einsatzes werden, wenn sie tapfer waren oder großartig bei der Brandschutzerziehung mitgemacht haben. Er soll die Kinder ständig daran erinnern, wie man sich verhält, wenn es brennt. Das üben sie regelmäßig spielerisch mit Telefonen und einem Notrufkoffer. Zudem erinnert der Anhänger an die Feuerwehr und das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ohe, wo sein Vater Flori Fix wohnt und den Kleinen immer das Museum zeigt. Ricky Retter ist nicht so groß wie ein Teddy und billiger in der Herstellung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Feuerwehr Ohe hat in diesem Jahr schon mehr als 20 Einheiten in der Brandschutzfrüherziehung- und Aufklärung geleistet.

Prüfung der Wache der FF Ohe

Am Donnerstag, den 12. Juni 2014, wurde während der Feuerwehrausschussitzung der Antrag zur Prüfung des Oher Gerätehauses abgelehnt.

Die FDP hatte diesen Antrag aufgrund des Feuerwehrbedarfsplans, der Erkenntnisse von Firma Forplan und der Informationen bzw. Kritiken durch die Feuerwehrunfallkasse (HFUK) gestellt. Entsprechend dieser Dokumente liegen „Gefahren für die Feuerwehrangehörigen“ (HFUK Bericht) bzw. „genügt das Gerätehaus in wesentlichen Punkten und in gefahrbringender Weise nicht den Regeln der Technik“ (Entwurf Feuerwehrbedarfsplan der Firma Forplan). Diese Missstände werden auch seitens der Gemeindewehrführung im Feuerwehrbedarfsplan beschrieben.
Auf Grund eben dieser Unterlagen wurde der Prüfungsantrag seitens der übrigen politischen Vertreter abgelehnt; und auch wenn diese Begründung für den einen oder anderen merkwürdig klingt, ist es aus unserer Sicht durchaus nachvollziehbar. Es wurde gerade erst der Neubau des Gerätehauses für die Kameraden und Kameradinnen der FF Reinbek beschlossen, ein Prüfungsauftrag zur wiederholten Feststellung der bekannten Mängel würde die Gefahr in sich tragen, das Projekt der FF Reinbek zu verzögern. Und jede weitere Verzögerung würde zu Lasten des Brandschutzes in dem gesamten Stadtgebiet Reinbek führen.

Aber auch wenn wir dies verstehen, müssen wir als Feuerwehr und besonders als Wehrführer der Verantwortung, die wir gegenüber unseren Einwohnern, aber auch gegenüber unseren Kameradinnen und Kameraden haben, nachkommen und auf Missstände aufmerksam machen.

Einen Groll oder eine mögliche Missstimmung zwischen Feuerwehr und Politik gibt es durch dieses Abstimmungsergebnis sicher nicht. Viele Kommentare der politischen Vertreter im Ausschuss ließen klar erkennen, dass sie das Problem durchaus erkannt haben und nicht totschweigen wollen, sondern erstmal ein Feuerwehrprojekt beenden oder zumindest auf den Weg bringen wollen, bevor sie das nächste starten. Und um weiterhin eine neutrale Rolle in den Gesprächen einnehmen zu können, möchten wir uns hier noch einmal für die Arbeit aller Politiker bedanken; bei der FDP für die Weitsicht, die sie mit der Antragsstellung bewiesen haben, aber auch bei allen anderen, die gezeigt haben, dass sie sich ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst sind, aber erstmal eine Baustelle schließen wollen, bevor sie die nächste öffnen.