Antreten anlässlich des Volkstrauertages

Oher Feuerwehrleute gedenken ihrer verstorbenen Kameraden

Für die Feuerwehren ist der Volkstrauertag nicht mehr nur ein Tag an dem der im Krieg gefallenen Soldaten gedacht wird. Vielmehr ist es ein Tag in Gedenken an ihre verstorbenen Mitglieder, die an ihrer Seite Dienst zum Wohle der Bürger ihrer Heimat leisteten.

Der Volksbund für Kriegsgräberfürsorge e.V. versteht diesen Gedenktag auch mit zunehmendem Abstand vom Krieg als einen Tag der Trauer. Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden.

Auch im Jahr 2016 mussten die Oher Retter wieder von zwei Kameraden Abschied nehmen. Für sie gehört dieser Dienst, wenn auch ein trauriger Anlass, zu ihrem Hobby.

Laternelaufen mit der FF Ohe am 04.11.2016 um 18:00 Uhr

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne

Der Herbst beginnt, die Tage werden kürzer und das Wetter lädt eher dazu ein, sich in der warmen Wohnung aufzuhalten. In dieser Zeit vertreiben die Lichter von Laternenumzügen die Dunkelheit und fröhliches Kinderlachen dringt durch die Straßen. Eine schöne Tradition, die natürlich auch in diesem Jahr von der Feuerwehr Ohe fortgeführt wird.

Am 4. November ab 18.00 Uhr   wartet der Spielmannszug Alt-Reinbek am Feuerwehrhaus Ohe um ab 18:30 Uhr mit Musik und guter Laune durch Ohe zu ziehen.

Zum krönenden Abschluss werden am Feuerwehrhaus Getränke aller Art sowie knackige Grillwürste und andere Leckereien bereit gehalten.

Einfach mal abtauchen und Stress abbauen

FF Ohe erhält Spende, um belastende Einsätze aufzuarbeiten

Teilweise sind es schreckliche Szenen mit denen Feuerwehrleute im Einsatz konfrontiert werden. Vor allem Verkehrsunfälle mit Personenschäden können sehr belastend für die Retter sein. Aufgrund solcher Einsätze unterstützen die Oher Eheleute Peter und Karin Fischer die Feuerwehr und übergaben eine Spende in Höhe von 350 Euro an die Ortswehr Ohe. Fischers ist es ein besonderes Bedürfnis mit dieser Unterstützung die Arbeit der Einsatz- und Führungskräfte nach belastenden Einsätzen zu würdigen. „Die Kameradinnen und Kameraden sollen negative Erlebnisse schnell verarbeiten und mehr für ihre Gesundheit tun, die sie jeden Tag für die Bürgerinnen und Bürger Reinbeks riskieren“, wünscht sich der Handwerksmeister Peter Fischer. Der Inhaber der Tischlerei Fischer hat zudem ein passendes Schild in Ohe aufgestellt, um die Arbeit der drei Reinbeker Wehren in der Öffentlichkeit hervorzuheben. Ohes Wehrführer Oliver Selke ist erfreut über die Spende. Er weiß wie wichtig es für Führungskräfte ist, nach belastenden Einsätzen auf die Mannschaft zu achten. Für die Aufarbeitung steht den Rettern ein speziell geschultes Team des Kreisfeuerwehrverbands zur Verfügung. Nach einem ermutigenden Gespräch ist es aber auch wichtig durch viel Bewegung Adrenalin abzubauen. Deshalb wird das Geld in Freikarten für´s Freizeitbad Reinbek investiert. „Einfach mal Abtauchen und Stress abbauen, – einfach wieder runter kommen“, beschreibt Selke den Nutzen. Dabei tut die Bewegung nicht nur nach dem Einsatz gut, sondern wirkt auch präventiv: „Je mehr Stress wir im Leben haben, umso anfälliger sind wir für akute Belastungsstörungen. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung kommen! Sport hilft bei der Aufarbeitung sehr.”

Löschmeister Stuckenbröker für 40 aktive Jahre geehrt

Mitglieder der FF Ohe trafen sich zur Versammlung

“Kameradschaft ist das Band, das uns alle umschließt und das Fundament unserer Stärke” lautet ein Satz im Gelöbnis, welches am vergangenen Donnerstag drei junge Anwärter ablegten, als sie in die aktive Abteilung übernommen wurden. Bei Karl-Heinz Stuckenbröker liegt dieser Moment bereits 40 Jahre zurück, der Satz ist bei ihm jedoch fest im Herzen verankert. Wehrführer Oliver Selke ehrte den Löschmeister mit dem Dienstzeitabzeichen und bedankte sich für vier Jahrzehnte außerordentlichen Engagements. Stuckenbröker hat sich immer sehr für den guten Zusammenhalt der Truppe eingesetzt und viele Veranstaltungen zur Kameradschaftsförderung organisiert. Zu den öffentlichen Veranstaltungen trommelte er die Bevölkerung zusammen und sorgte als gelernter Koch immer für reichlich gutes Essen. Er war 18 Jahre lang der Kassenwart der Wehr und hielt sehr guten Kontakt zu ihren rund 140 Fördermitgliedern. Stolz sind seine Kameraden auch im Bezug auf seine herausragende Arbeit in der Deutsch-Finnischen Beziehung. Stehen Treffen mit den Freunden aus Padasjoki an, ist der vierfache Opa ganz vorne mit dabei. Zudem stellte “Stucki” die Weichen für die Zukunft dieser Freundschaft und festigte sie deutlich. Bei zahlreichen seiner Aufgaben erhielt er immer viel Unterstützung von seiner Frau Marianne. Beide reisen gern und oft nach Finnland, um auch private Freundschaften zu pflegen. “Es war, ist und bleibt eine schöne Zeit mit meinen Kameraden dieser Wehr”, bedankt sich der 65 jährige für die Erlebnisse und lobt die Arbeit der Truppe: “Ich bin stolz auf den Nachwuchs und die gute Arbeit der Wehrführung”.

Auf der satzungsgemäßen Mitgliederversammlung wurden die drei Anwärter Thomas Wiese, Julia Schultz und Natascha Sigeneger einstimmig ins Team aufgenommen und zum Dienstgrad Feuerwehrmann, bzw. Feuerwehrfrau befördert; Sigeneger erhielt aufgrund einer vorherigen Mitgliedschaft in einer FF bereits die Dienstgradabzeichen zur Oberfeuerwehrfrau. Thobias Bohlens wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert und der Schriftführer Rico Sachs ist jetzt Löschmeister. Gruppenführer Thomas Bohlens freut sich über die Ehrung für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft in der Ortswehr Ohe.

Donnerstag heulen die Sirenen

Probebetrieb der ortsfesten Sirenenanlagen im 25 km-Radius des Kernkraftwerkes Krümmel in Geesthacht

Zur Überprüfung der Sirenenanlagen im 25 km-Radius um die kerntechnischen Anlagen in Geesthacht wird am Donnerstag, den 29.09.2016 in der Zeit von 10.15 Uhr bis 10.20 Uhr auch im Bereich der Stadt Reinbek ein Sirenenprobebetrieb durchgeführt.

Bei diesem Probebetrieb wird das Signal „Rundfunkgeräte einschalten – auf Durchsagen achten“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) verbreitet.

Für die Bürgerinnen und Bürger sind mit dieser Überprüfung keine Verhaltensmaßregeln verbunden.

Kaum ein Feuerwehrmann kommt so hoch hinaus

Leiter des Feuerwehrflugdienstes kommt aus Ohe

Sein Einstieg zum Aufstieg in der freiwilligen Feuerwehr begann bereits 1976, als Hans Gunter Bostel (58) in den aktiven Dienst seiner Heimatwehr Ohe eintrat. »Der frühere Wehrführer ließ über meinen Vater ausrichten, dass ich dringend mal eben zur Feuerwehr kommen soll«, erinnert sich der damals 17jährige junge Mann. Nichtsahnend machte er sich auf den Weg zur Wache und wurde prompt zum Mitglied rekrutiert. Damit begann ein Hobby, das in den darauffolgenden 40 Jahren voller Aktivitäten steckte und nie langweilig werden sollte. Ob als Gruppenführer, Schriftwart auf Orts- und Gemeindewehrebene, oder als Festausschuss; der Brandmeister übte viele Funktionen sehr zur Zufriedenheit seiner Kameraden aus, woraufhin sie ihn 2002 zum stellvertretenden Ortswehrführer wählten. Nachdem diese Zeit als Ehrenbeamter vorüber ging war mit seinem herausragenden Engagement jedoch noch lange nicht Schluss: Bostel meldete sich im Oktober 2007 beim Feuerwehrflugdienst an! 

Die Aufgabe des Flugdienstes besteht im Wesentlichen darin, Großschadenslagen wie Waldbrände oder Hochwasserkatastrophen aus der Luft zu erkunden und Lageberichte an die örtliche Einsatzleitung am Boden zu übermitteln. Was zunächst einfach klingt muss allerdings mit viel Aufwand organisiert werden. Denn der Flugdienst verfügt über kein eigenes Flugzeug, sondern muss sich die benötigten Maschinen chartern. »Die Piloten sind teilweise Mitglieder aus Feuerwehren und teilweise Privatpersonen«, schildert Bostel die damit verbundene erforderliche Organisation. Und die kennt wohl kaum jemand besser als er. Denn seit März 2013 leitet er als Fachwart die gemeinsame Flugbeobachtung der Kreise Stormarn und Segeberg. Erstellung von Dienstplänen, Durchführungen von Versammlungen, Übungs- und Ausbildungsorganisation zählen zu seinem Aufgabengebiet. »Starten wir am Flughafen Hartenholm, Lübeck, Uetersen oder Neumünster? Alles Fragen die vorher zu klären sind«, weiß der erfahrene Feuerwehrmann. Dass er Adleraugen hat, beweist er nicht nur in der Luft, sondern auch bei der Budgetplanung und in der Administration, – ihm entgeht kein wichtiges Detail. Dabei ist es notwendig und ihm sehr wichtig im engen Kontakt mit den Kreisfeuerwehrverbänden und Kreiswehrführern zu stehen, die dieser Abteilung übergeordnet sind. Er sorgt für Transparenz und klärt gern über seine Aufgaben und die Arbeit seiner 20 Mann starken Truppe auf.

Hans Gunter Bostel ist ein Mann der es hoch hinaus geschafft hat, aber dabei nie wirklich “abgehoben” ist. Dies schätzen vor allem die Kollegen seiner Heimatwehr Ohe an dem Organisationstalent.

Hans Gunter Bostel (2. von rechts) bei der Stabsarbeit während des Elbe-Hochwassers 2013

Kinderfeuerwehr kommt gut an, aber:

Normalerweise muss man nicht lange auf die Feuerwehr warten, jedenfalls nicht wenn man den Notruf gewählt hat. Wer jedoch Mitglied in unserer Kinderfeuerwehr werden möchte, der muss sich gedulden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird eine Warteliste geführt.

Jungs und Mädchen die in der U10-Abteilung der Feuerwehr Ohe mitmachen wollen, sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

• Mindestalter sieben Jahre, bzw. Schüler/in mit Lese- und Schreibkenntnissen.
• Maximales Aufnahmealter: acht Jahre (Mitgliedschaft bis zehn Jahre)
• Mitglieder wohnen in Ohe, oder in anderen Ortsteilen Reinbeks.
• Samstagvormittags Zeit haben (Terminkollisionen wg. weiterer Vereinszugehörigkeit)

Wir können keine Zusagen für eine Mitgliedschaft aufgrund eines Eintrages in der Warteliste garantieren. Jedoch sind wir bemüht alle Anfragen unter Berücksichtigung vorgenannter Kriterien zu bedienen.

Momentan zählen wir 14 Kinder zwischen sieben und neun Jahren in unserer KiFeu. Wenn die Kleinen das zehnte Lebensjahr vollendet haben können sie in die Jugendfeuerwehr Reinbek eintreten. Hier besteht allerdings auch keine Garantie, da auch dort oft die Maximalgröße der Gruppe überschritten wird.

Anfragen können sie über unsere Kontaktseite stellen.

Spende findet Empfänger

Reinbeker stimmten für Kinderfeuerwehr Ohe: Freude über Platz 2

“Spende sucht Empfänger” heißt die jährliche Aktion, bei der die Mitglieder der FDP Reinbek einen Teil ihrer Sitzungsgelder an Projekte von Vereinen und Verbänden spenden. Diesmal hat sich auch die FF Ohe mit der Kinderfeuerwehr beworben. Die Reinbeker Bürger gaben so viele Stimmen für die U10-Truppe ab, dass es für Platz 2 reichte. Somit gewannen sie 750,- EUR! Die Gelder werden für Material und Ausrüstung der jüngsten Abteilung eingesetzt. Wir gratulieren den Lütten herzlich und danken der FDP Reinbek und den Reinbeker Bürgern!

Uwe Rasch (Fraktionsvorsitzender FDP) überreicht einen “Scheck” in Höhe von 750,- EUR an KiFeu-Betreuer Benjamin Dau. Begleitet wird er dabei von acht U10-ern.

Keine Wespennestbeseitigung durch die FF Ohe!

Die Feuerwehr kümmert sich nicht um Wespennester, sondern um Brandnester

Die Feuerwehr Ohe darf keine Insektennester entfernen oder umsiedeln. Wenn ein “Zusammenleben” für einen Sommer mit den Tieren nicht möglich ist (Anbringen von Fliegengittern ö.ä.), verständigen sie bitte einen Imker.

Premiere auf dem Gut Schönau geglückt

Premiere auf dem Gut Schönau geglückt! Zum ersten Mal hat die FF Ohe auf dem Gut Schönau die Sonnenwende gefeiert und erlebte dabei einen großartigen Besucheransturm. Wir danken unseren Gästen herzlich für den Zuspruch und die gute Laune! Ein großes Dankeschön geht zudem an die Spedition Jan Bode für bereitgestelltes Equipment, an den Filmring Reinbek für die Unterstützung bei der Fußballübertragung, sowie an die FF Schönningstedt, die sich ums Lagerfeuer kümmerte. Und natürlich ein Dank an die Gutsverwaltung Schönau für den Platz und an das Landhotel Prahls Gasthof für den Stand. Danke an alle, die uns geholfen haben, – Ihr seid Klasse!